TinyPNGs 20-Bilder-Limit umgehen: So komprimierst du 100 Bilder auf einmal — kostenlos

PixelSwift Team·2026-04-02
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Letzte Woche musste ich 87 Produktfotos für den Onlineshop eines Kunden komprimieren. Ab damit in TinyPNG. 20 Stück geschafft — dann plötzlich: „Du hast dein Limit erreicht. Upgrade auf Pro."

Also nochmal 20 reingeworfen. Und nochmal 20. Nach vier Runden Ziehen-Runterladen-Wiederholen hatte ich die Nase voll und hab was Besseres gesucht.

Falls dir das bekannt vorkommt — das Limit bei 20 Bildern, die 5-MB-Grenze, das ewige „Erstell dir doch ein Konto" — dann bist du hier genau richtig.

Das Problem: Bei jedem „kostenlosen" Tool ist irgendwo ein Haken

Das Spiel kennt nicht nur TinyPNG. Praktisch jeder „kostenlose" Bildkomprimierer zieht die gleiche Nummer ab:

ToolGratis-LimitMax. DateigrößeWie sie kassieren
TinyPNG20 Bilder pro Batch5 MBKostenpflichtiges Pro
iLoveIMG15 Bilder pro BatchUnterschiedlichAbo für 4 $/Monat
Optimizilla20 Bilder10 MBPro-Upgrade
Compressor.io1 Bild auf einmal10 MBNur einzeln möglich
ShortPixel100 pro Monat10 MB4,99 $/Monat

Der Grund ist simpel: Du lädst deine Bilder auf deren Seite hoch, die verarbeiten alles und schicken's zurück. Je mehr Bilder, desto teurer wird's für die — also zahlst am Ende du.

Klar, als Geschäftsmodell macht das Sinn. Aber wenn man bloß 50 Screenshots für einen Blogbeitrag verkleinern will und dafür 25 Dollar hinblättern soll, die man vielleicht zweimal im Jahr braucht — das ist einfach Quatsch.

Die Lösung: Direkt im Browser komprimieren, ohne irgendwas hochzuladen

Was die wenigsten wissen: Bilder lassen sich direkt in der Webseite komprimieren, die du gerade offen hast. Da wird nichts irgendwohin hochgeladen.

Genau so funktioniert PixelSwift. Seite aufmachen, Bilder reinziehen, fertig — alles läuft direkt auf deinem Rechner.

Was heißt das konkret?

  • Keine Begrenzung bei der Anzahl — 20, 100, 200 Bilder, so viele du willst
  • Einzelne Dateien dürfen bis zu 50 MB groß sein (bei TinyPNG gratis: maximal 5 MB)
  • Null Registrierung, null Login, null nervige „Du hast schon 80 % deines Kontingents verbraucht"-Mails
  • Deutlich schneller — kein Hochladen, kein Runterladen, kein Warten

Schritt für Schritt: 100 Bilder auf einen Schlag komprimieren

1. Seite öffnen

Ruf den PixelSwift Bildkomprimierer auf. Kein Login nötig, kein Konto anlegen — einfach loslegen.

2. Bilder reinschmeißen

Alle Bilder markieren oder direkt reinziehen. JPG, PNG, WebP, AVIF — geht alles. Ich mach meistens Strg+A im Ordner und zieh den ganzen Haufen rüber.

Sobald die Bilder drin sind, geht's los. Kein Upload-Balken, kein Warten — die Ergebnisse siehst du nach ein paar Sekunden.

3. Qualität einstellen

80 % ist die Standardeinstellung und passt für die allermeisten Fälle. Soll's noch kleiner werden? Runter auf 60–70 %. Für Portfolio oder Druck lieber bei 85–90 % lassen.

Es gibt einen praktischen Vorher/Nachher-Schieberegler, mit dem du dir das Ergebnis vor dem Download selbst anschauen kannst.

4. Runterladen

Auf Download klicken. Bei mehreren Bildern bekommst du automatisch ein ZIP-Archiv. Das war's.

Meine 87 Produktfotos? Rund 45 Sekunden. Verglichen mit fünf Runden à 20 bei TinyPNG (plus jedes Mal neu runterladen) spare ich mir locker 10 Minuten.

Wie gut ist die Komprimierung wirklich?

Berechtigte Frage — wer umsteigt, will wissen, ob die Qualität stimmt. Ich hab 30 Testbilder durch beide Tools gejagt (10 Fotos, 10 Screenshots, 10 Grafiken):

WasTinyPNGPixelSwiftErgebnis
JPEG-Reduktion Ø68 %65 %TinyPNG ~3 % besser
PNG-Reduktion Ø72 %70 %TinyPNG ~2 % besser
Batch-Limit20100PixelSwift
Max. Dateigröße5 MB (kostenlos)50 MBPixelSwift
Geschwindigkeit (30 Bilder)~25 Sek.~8 Sek.PixelSwift
DatenschutzUpload nötigBilder bleiben auf dem PCPixelSwift

Hand aufs Herz: TinyPNG liegt bei der reinen Dateigröße 2–3 % vorne. Aber mal ehrlich — den Unterschied sieht man mit bloßem Auge nicht. Was wirklich zählt: Kann ich meine 87 Bilder in einem Rutsch durchjagen, ohne den ganzen Batch-Zirkus?

WebP und AVIF

TinyPNG hat vor Kurzem WebP nachgerüstet. AVIF? Fehlanzeige — zumindest im Gratis-Tool.

PixelSwift kann alle vier gängigen Formate:

  • JPG komprimieren
  • PNG komprimieren
  • WebP komprimieren
  • In AVIF umwandeln (über den Konverter — AVIF spart ca. 50 % gegenüber JPEG)

Wer seine Webseite optimiert, kommt an AVIF kaum noch vorbei. Einfach mal ausprobieren.

Wo das richtig Zeit spart

Produktfotos im Onlineshop

150 Produktbilder geschossen, jedes 8–12 MB schwer. Komprimieren und am besten gleich auf 1200 px Breite runterskalieren.

TinyPNG: 8 Runden hochladen. Alles über 5 MB fliegt raus. PixelSwift: Alles reinwerfen, Qualität auf 80 %, Größe anpassen auf 1200 px, ZIP runterladen. Fünf Minuten, fertig.

Screenshots für den Blog

30 Screenshots, jedes PNG 2–4 MB. Vor dem Veröffentlichen muss die Gesamtgröße runter.

TinyPNG braucht zwei Durchgänge. PixelSwift schafft's in einem — inklusive Echtzeit-Qualitätsvorschau, die's bei TinyPNG gratis nicht gibt.

Social-Media-Content

Dein Team haut jede Woche 50+ Bilder raus. Verschiedene Größen, verschiedene Formate. Muss alles vor dem Posten komprimiert werden.

Mit Tools, die ein Batch-Limit haben, wird das zur Geduldsprobe. Ohne Limit? Zwei Minuten Aufwand.

Deine Bilder bleiben bei dir

Bei TinyPNG werden deine Bilder auf deren Seite hochgeladen. Meistens kein Drama.

Aber was ist, wenn du gerade bearbeitest:

  • Vertrauliche Kundendaten mit Screenshots?
  • Medizinische Aufnahmen?
  • Mitarbeiterfotos fürs Personalsystem?
  • Verträge mit sensiblen Infos?

Bei PixelSwift verlässt nichts deinen Rechner. Punkt. Tab schließen — null Spuren.

Bei Urlaubsfotos ist das egal. Bei allem, was geschäftlich sensibel ist, ist das Gold wert.

Häufige Fragen

Ist die Qualität mit TinyPNG vergleichbar?

Praktisch identisch. 2–3 % Unterschied in der Dateigröße — mit dem Auge nicht zu erkennen.

Geht das auch offline?

Klar. Sobald die Seite einmal geladen ist, kannst du auch ohne Netz komprimieren.

Wie viele Bilder gehen auf einmal?

Kein festes Limit. Ein normaler Laptop packt 50–100 Bilder pro Durchgang locker. Bei richtig großen Mengen einfach in 50er-Häppchen aufteilen.

Wirklich kostenlos? Wo ist der Haken?

Keiner. Keine Wasserzeichen, keine Registrierung, kein Testabo, das heimlich ausläuft.

Darf ich das kommerziell nutzen?

Klar. Keine Quellenangabe nötig, keine Wasserzeichen, keine Lizenzbeschränkungen.

Schluss mit der 20-Bilder-Frickelei

Wenn du das nächste Mal über „maximal 20 Bilder" oder „Datei zu groß" stolperst — denk dran: Das musst du dir nicht antun.

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